Europäische Union

2002/866/EG: Entscheidung der Kommission vom 27. Februar 2002 über die staatliche Beihilfe, die Deutschland der Hoch- und Ingenieurbau GmbH (HIG) gewährt hat (Text von Bedeutung für den EWR) (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2002) 589)

Amtliche Ursprungsfassung

Quellenkennung: 32002D0866. Spätere Änderungen sind nicht automatisch in dieser Fassung enthalten.

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ltnis zu den Kosten und Nutzen der Umstrukturierung stehen müssen. V. SCHLUSSFOLGERUNG (50) Die Kommission stellt fest, dass Deutschland die Beihilfe unter Verstoß gegen Artikel 88 Absatz 3 EG-Vertrag gewährt hat. Allerdings befindet die Kommission, dass die Beihilfe nach Artikel 87 Absatz 3 Buchstabe c) EG-Vertrag als mit dem Gemeinsamen Markt vereinbar angesehen werden kann, da sie im Einklang mit den Leitlinien für die Beurteilung von staatlichen Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung von Unternehmen in Schwierigkeiten von 1994 steht - HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN: Artikel 1 Die staatliche Beihilfe, die Deutschland zugunsten der Hoch- und Ingenieurbau GmbH (HIG) gewährt hat und die aus einem Betrag in Höhe von 892204 EUR (1745000 DEM) und den Zinsvergünstigungen in Höhe von 2,44 % jährlich für den Kontokorrentkredit in Höhe von 195313 EUR (382000 DEM) und 2 % jährlich für den Avalrahmen über 204516 EUR (400000 DEM) der Deutschen Kreditbank Gera besteht, ist nach Artikel 87 Absatz 3 Buchstabe a) EG-Vertrag mit dem Gemeinsamen Markt vereinbar. Artikel 2 Diese Entscheidung ist an die Bundesrepublik Deutschland gerichtet. Brüssel, den 27. Februar 2002 Für die Kommission Mario Monti Mitglied der Kommission (1) ABl. C 335 vom 29.11.2001, S. 2. (2) Siehe Fußnote 1. (3) Laut Deutschland waren diese Maßnahmen zweckgebunden zur Finanzierung des Anlagevermögens. (4) Die zweite Tranche in Höhe von 385000 DEM wurde im September 1998 und die dritte Tranche in Höhe von 117000 DEM im Dezember 1999 ausbezahlt. (5) Bürgschaftsrichtline der Thüringer Aufbaubank, SG(96) D/11696 vom 27. Dezember 1996 (N 117/96). (6) ERP-Existenzgründungsprogramm SG(97) D/1413 vom 25. Februar 1997 (E 4/94). (7) ABl. C 68 vom 6.3.1996, S. 9. (8) Investitionszulage für die neuen Bundesländer, SG(95) D/17154 vom 27. Dezember 1995, geändert durch SG(96) D/3794 vom 12. April 1996 (N 494/A/95). (9) KMU-Investitionssicherungsprogramm des Landes Thüringen, SG(93) D/19245 vom 26. November 1993, geändert durch SG(98) D/4313 vom 2. Juni 1998 (N 408/93). (10) Siehe Fußnote 9. (11) ABl. C 368 vom 23.12.1994. (12) KMU-Investitionssicherungsprogramm des Landes Thüringen, SG(93) D/19245 vom 26. November 1993, geändert durch SG(98) D/4313 vom 2. Juni 1998 (N 408/93). (13) Siehe Fußnote 9. (14) In Übereinstimmung mit der Mitteilung der Kommission über die Methode zur Festsetzung der Referenz- und Abzinsungssätze, ABl. C 273 vom 9.9.1997. (15) Siehe Fußnote 11. (16) ABl. C 288 vom 9.10.1999, S. 2. (17) Beihilfesachen: KHK Verbindetechnik GmbH Brotterode (11,5 %), ABl. L 31 vom 1.2.2002, S. 80; GMB Magnete Bitterfeld (12 %), ABl. C 50 vom 17.2.1998, S. 6; Stahl- und Maschinenbau Rostock (12 %), ABl. C 365 vom 18.12.1999, S. 9; Draiswerke (11 %), ABl. L 108 vom 27.4.1999, S. 44.

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.