Europäische Union

Beschluss (EU) 2021/2053 der Kommission vom 8. November 2021 über das branchenspezifische Referenzdokument für bewährte Umweltmanagementpraktiken, Umweltleistungsindikatoren und Leistungsrichtwerte für die Herstellung von Metallerzeugnissen für die Zwecke der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates (Text von Bedeutung für den EWR)

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ikatoren niederschlägt: — Energieverbrauch pro hergestelltes Produkt — Ressourceneffizienz — Verbrauch von Metallbearbeitungsflüssigkeiten pro hergestelltes Produkt 4.   EMPFOHLENE BRANCHENSPEZIFISCHE UMWELTLEISTUNGSINDIKATOREN Tabelle 4.1 enthält eine Auswahl wesentlicher Umweltleistungsindikatoren für die Herstellung von Metallerzeugnissen samt den entsprechenden Richtwerten und einem Hinweis auf die jeweiligen bewährten Umweltmanagementpraktiken. Es handelt sich um eine Untergruppe aller in Abschnitt 3 genannten Indikatoren. Tabelle 4.1 Wesentliche Umweltleistungsindikatoren und Leistungsrichtwerte für die Herstellung von Metallerzeugnissen Indikator Übliche Maßeinheit Hauptziel-gruppe Kurzbeschreibung Empfoh-lene Mindest-ebene für die Überwa-chung Zuge-höriger EMAS-Kern-indikator  (14) Leistungsrichtwert Bewährte Umwelt-management-praxis  (15) Bewährte Umweltmanagementpraktiken für bereichsübergreifende Aspekte Ressourceneffizienz kg Fertigerzeugnisse/kg Materialeinsatz Hersteller von Metall-erzeugnissen Menge der fertigen hergestellten Produkte geteilt durch die Menge der Materialien, die für die Herstellung der fertigen Produkte benötigt werden. Die Ergebnisse dieses Indikators können bei der Anwendung von Konzepten wie Lebenszyklusdenken, schlankes Management und Kreislaufwirtschaft behilflich sein, um das Potenzial für Umweltverbesserungen bei der Herstellung bestehender oder neuer Metallerzeugnisse zu bewerten. Standort Material-effizienz Systematische Berücksichtigung des Lebenszyklus-konzepts, des schlanken Managements und der Kreislauf-wirtschaft bei allen strategischen Entscheidungen 3.1.1, 3.3.3, 3.3.6, 3.3.7 Erfassung der Materialflüsse und ihrer Umweltrelevanz J/N Hersteller von Metallerzeugnissen Dieser Indikator bezieht sich auf die Erfassung aller Materialflüsse, die für die Herstellung von Metallerzeugnissen verwendet werden, um deren Umweltrelevanz zu ermitteln. Anlage Material-effizienz Die Entwicklung neuer Produkte wird im Hinblick auf Umweltverbesserungen bewertet. 3.1.1 Prozentsatz der Waren und Dienstleistungen, die umweltzertifiziert sind oder nachweislich geringere Umweltauswirkungen haben. % Hersteller von Metallerzeugnissen Anzahl der hergestellten Produkte oder erbrachten Dienstleistungen mit nachweislich geringeren Umweltauswirkungen geteilt durch die Gesamtzahl der hergestellten Produkte oder erbrachten Dienstleistungen. Anlage Material-effizienz Alle erworbenen Waren und Dienstleistungen erfüllen die von dem Unternehmen festgelegten Umweltkriterien. 3.1.2 Verwendung von Nebenprodukten, Restenergie oder anderen Ressourcen anderer Unternehmen. kg Material anderer Unternehmen/kg gesamte Betriebsmittel; MJ Energie, die von anderen Unternehmen zurückgewonnen wird/MJ Gesamtenergieverbrauch Hersteller von Metallerzeugnissen Dieser Indikator bezieht sich auf die Menge der für die Herstellung von Produkten oder Teilen verwendeten Nebenprodukte oder Restenergie anderer Unternehmen geteilt durch die Gesamtmenge oder den Energie-Input. Unternehmen Material-effizienz Zusammenarbeit mit anderen Organisationen zur effizienteren Nutzung von Energie und Ressourcen auf systemischer Ebene. 3.1.2 Systematische Einbeziehung der Interessenträger mit Schwerpunkt auf der Verbesserung der Umweltleistung J/N Hersteller von Metallerzeugnissen Dieser Indikator bezieht sich darauf, ob die Interessenträger entlang der gesamten Wertschöpfungskette systematisch in die Entwicklung neuer Produkte oder Teile mit verbesserter Umweltleistung einbezogen werden. Unternehmen Material-effizienz Strukturierte Einbeziehung der Interessenträger in die Entwicklung umweltfreundlicherer Produkte. 3.1.2 Energieüberwachungssystem auf Prozessebene J/N Hersteller von Metallerzeugnissen Dieser Indikator betrifft die Durchführung einer systematischen und detaillierten Überwachung des Energieverbrauchs in allen Produktionsstätten auf Prozessebene. Standort Energie-effizienz Die kontinuierliche Energieüberwachung auf Prozessebene wurde implementiert und sorgt für Verbesserungen der Energieeffizienz 3.1.3 Menge der verwendeten Chemikalien und ihre Einstufung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-Verordnung) für einzelne verwendete Chemikalien kg/kg Fertigerzeugnis oder Fertigteil Hersteller von Metallerzeugnissen Gesamtmenge der einzelnen Chemikalien, die in den Herstellungsverfahren verwendet werden, geteilt durch die Menge der Fertigerzeugnisse oder der Fertigteile. Die Verwendung von Chemikalien wird regelmäßig überprüft, um Möglichkeiten für eine Ersetzung auszuloten, und Chemikalien werden gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-Verordnung) eingestuft. Standort Material-effizienz Regelmäßige Überprüfung (mindestens einmal jährlich) des Einsatzes von Chemikalien zur Verringerung ihres Einsatzes und zur Sondierung von Möglichkeiten für eine Ersetzung 3.1.4 Umsetzung eines Aktionsplans zur Biodiversität am Standort in allen Produktionseinrichtungen J/N Hersteller von Metallerzeugnissen Dieser Indikator betrifft die Frage, ob in allen Produktionseinrichtungen ein Aktionsplan zur Biodiversität eingeführt wurde. Standort Bio-diversität Für alle relevanten Standorte (einschließlich Produktionsstätten) wird ein Aktionsplan zur Biodiversität ausgearbeitet und umgesetzt, um die Biodiversität vor Ort zu schützen und zu verbessern. 3.1.5 Treibhausgasemissionen, die bei der Wiederaufbereitung/Sanierung eines Produkts im Vergleich zur Herstellung eines neuen Produkts eingespart wurden, wobei anzugeben ist, ob die Anwendungsbereiche 1, 2 und/oder 3 erfasst wurden Treibhausgas-emissionen, die bei der Wiederauf-bereitung/Sanierung eines Produkts entstehen/CO2-Äquivalente eines neuen Produkts Hersteller von Metallerzeugnissen Treibhausgasemissionen, die im Zusammenhang mit der Wiederaufbereitung oder Sanierung eines Produkts eingespart wurden, geteilt durch die CO2-Äquivalente, die bei der Entwicklung eines neuen Produkts entstehen. Dieser Indikator erfasst Treibhausgasemissionen der Anwendungsbereiche 1, 2 und 3. Standort Emissionen Das Unternehmen bietet wiederaufbereitete/sanierte Produkte mit Ökobilanz-geprüften, nachgewiesenen ökologischen Vorteilen 3.1.6 Bewährte Umweltmanagementpraktiken zur Optimierung der technischen Gebäudeausrüstung Bedarfsgesteuertes Belüftungssystem J/N Hersteller von Metallerzeugnissen Dieser Indikator betrifft die Installation und den Betrieb bedarfsgesteuerter Belüftungssysteme in den Produktionseinrichtungen. Anlage Energie-effizienz Ein bedarfsgesteuertes Belüftungssystem wird umgesetzt, um den Energieverbrauch von HLK-Anlagen zu verringern 3.2.1 Effektives Luftvolumen, das aus dem Gebäude entnommen wurde m3/Stunde m3/Schicht m3/Produktionscharge Hersteller von Metallerzeugnissen Aus dem Gebäude entnommenes Luftvolumen pro Stunde ODER pro Schicht ODER pro Produktionscharge Standort Energie-effizienz Entfällt 3.2.1 Energieverbrauch der Lichttechnik kWh/Jahr/m2 beleuchteter Boden Hersteller von Metallerzeugnissen Energieverbrauch der installierten Lichttechnik in der Produktionseinrichtung geteilt durch die Fläche des beleuchteten Bodens der Produktionseinrichtung pro Jahr. Anlage Energie-effizienz Entfällt 3.2.2 Energieverbrauch für die Kühlung kWh/Jahr kWh/kg Fertigerzeugnis oder Fertigteil Hersteller von Metallerzeugnissen Energieverbrauch des Kühlsystems in der Produktionseinrichtung pro Jahr ODER geteilt durch die Menge der Fertigerzeugnisse oder Fertigteile Anlage Energie-effizienz Entfällt 3.2.3 Wasserverbrauch bei der Kühlung (Leitungswasser/Regenwasser/Oberflächenwasser) m3/Jahr Hersteller von Metallerzeugnissen Vom Kühlsystem in der Produktionseinrichtung verbrauchtes Wasser pro Jahr. Die Art des Wassers ist ebenfalls anzugeben, z. B. Leitungswasser/Regen-wasser. Anlage Wasser Entfällt 3.2.3 Stromverbrauch für jeden am Endverbrauchspunkt gelieferten Standardkubikmeter Druckluft mit einem bestimmten Druckniveau kWh/m3 Hersteller von Metallerzeugnissen Stromverbrauch des Druckluftsystems (einschließlich Stromverbrauch der Kompressoren, Trockner und Sekundärantriebe) pro Standardkubikmeter gelieferter Druckluft mit einem bestimmten Druckniveau Anlage Energie-effizienz Der Stromverbrauch des Druckluftsystems liegt unter 0,11 kWh/m3 gelieferter Druckluft, bei großen Anlagen, die mit einem Überdruck von 6,5 bar arbeiten, und bei einem normierten Volumenstrom von 1013 mbar und 20 °C sowie Druckschwankungen, die 0,2 bar nicht überschreiten. 3.2.4 Luftleckindex Nummer Hersteller von Metallerzeugnissen Der Luftleckindex (Air Leakage Index) wird berechnet, wenn alle Luftverbraucher abgeschaltet sind. Er errechnet sich für jeden einzelnen Kompressor als die Summe seiner Betriebszeit multipliziert mit der Kapazität des jeweiligen Kompressors, dividiert durch die Gesamt-Standby-Zeit und die Gesamtleistung des Kompressors in der Anlage und wird ausgedrückt in: wobei: ti(cr) die Betriebszeit des Kompressors (Min.) ist, wenn alle Luftverbraucher ausgeschaltet sind (Standby-Betriebsmodus des Druckluftsystems); Ci(cr) die Kapazität des Kompressors (Nl/Min.) ist, der für die Zeit ti(cr) eingeschaltet wird, während alle Luftverbraucher ausgeschaltet sind; t(sb) die Gesamtdauer (Min.) ist, während der sich die installierte Druckluftausrüstung im Standby-Betriebsmodus befindet; C(tot) die Summe der Leistung (Nl/Min.) aller Kompressoren im Druckluftsystem ist. Anlage Energie-effizienz Nachdem alle Luftverbraucher ausgeschaltet sind, bleibt der Netzdruck stabil und die Kompressoren (im Standby-Betriebsmodus) wechseln nicht in den Lastzustand. 3.2.4 Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energieträgern (aus Eigenerzeugung oder Einkauf) am Gesamtstromverbrauch % Hersteller von Metallerzeugnissen Strom aus erneuerbaren Energieträgern aus Eigenerzeugung oder Einkauf geteilt durch den Gesamtstromverbrauch innerhalb der Anlage. Eingekaufter Strom aus erneuerbaren Energieträgern wird in diesem Indikator nur berechnet, wenn er aus zusätzlichen zuverlässigen Quellen erworben wird (d. h. nicht bereits für eine andere Organisation oder im Strommix des Netzes verrechnet). Standort Energie-effizienz Der gesamte Strombedarf wird durch selbst erzeugte erneuerbare Energie oder eingekauften Strom aus zuverlässigen Quellen erneuerbarer Energie im Rahmen einer langfristigen Strom-einkaufsvereinbarung gedeckt. 3.2.5 Anteil der Wärme aus erneuerbaren Energieträgern am gesamten Wärmeverbrauch % Hersteller von Metallerzeugnissen Wärme aus erneuerbaren Energieträgern (z. B. Solarthermie, Geothermie, Wärmepumpen, Biomasse und Biogas aus Abfällen, Strom aus erneuerbaren Energieträgern, vorzugsweise örtlich im Rahmen der Eigenerzeugung oder nach einem auf erneuerbaren Energien basierenden gemeinschaftlichen Ansatz erzeugt) geteilt durch den gesamten Wärmeverbrauch des Standorts Standort Energie-effizienz Die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energieträgern, die vor Ort erzeugt wird, ist in geeignete Herstellungsverfahren integriert. 3.2.5 Anteil des Regenwasserverbrauchs am Gesamtwasserverbrauch % Hersteller von Metallerzeugnissen Gesamtmenge des Regenwassers, das für standortinterne oder Nebenprozesse verwendet wird, geteilt durch die Gesamtmenge des in den Produktionsstätten für standortinterne oder Nebenprozesse verbrauchten Wassers. Standort Wasser Regenwasser wird gesammelt und als Prozesswasser in Herstellungs- und Nebenprozessen verwendet. 3.2.6 Bewährte Umweltmanagementpraktiken für Herstellungsverfahren Gesamtmenge der pro Jahr erworbenen Metallbearbeitungsflüssigkeiten kg/Jahr l/Jahr Hersteller von Metallerzeugnissen Menge der in den Herstellungsverfahren der Produktionsstätte eingesetzten Metallbearbeitungsflüssigkeiten pro Jahr. Standort Material-effizienz Das Unternehmen erzielt eine kontinuierliche (d. h. jährliche) Verbesserung der Umweltleistung, die sich in einer Verbesserung mindestens der folgenden Indikatoren niederschlägt: - Energieverbrauch pro hergestelltes Produkt - Ressourceneffizienz - Verbrauch von Metallbearbeitungsflüssigkeiten pro hergestelltes Produkt 3.3.1 Verbrauch von Metallbearbeitungsflüssigkeiten pro hergestelltes Produkt kg (oder l)/kg Fertigerzeugnis oder Fertigteil Hersteller von Metallerzeugnissen Menge der Metallbearbeitungsflüssigkeiten, die in den Herstellungsverfahren verwendet wird, geteilt durch die Anzahl der Fertigerzeugnisse oder der Fertigteile Standort Material-effizienz Das Unternehmen erzielt eine kontinuierliche (d. h. jährliche) Verbesserung der Umweltleistung, die sich in einer Verbesserung mindestens der folgenden Indikatoren niederschlägt: — Energieverbrauch pro hergestelltes Produkt — Ressourceneffizienz — Verbrauch von Metallbearbeitungsflüssigkeiten pro hergestelltes Produkt 3.3.1 Verbrauch von Kühlschmierstoffen pro verarbeitetes Teil l/verarbeitetes Teil Hersteller von Metallerzeugnissen Menge der in den Herstellungsverfahren/Betriebsvorgängen verbrauchten Kühlschmierstoffe pro hergestelltes Teil. Standort Material-effizienz Das Unternehmen erzielt eine kontinuierliche (d. h. jährliche) Verbesserung der Umweltleistung, die sich in einer Verbesserung mindestens der folgenden Indikatoren niederschlägt: — Energieverbrauch pro hergestelltes Produkt — Ressourceneffizienz — Verbrauch von Metallbearbeitungsflüssigkeiten pro hergestelltes Produkt 3.3.2 Energieverbrauch kWh/kg Fertigerzeugnis oder Fertigteil Hersteller von Metallerzeugnissen Energieverbrauch in der Produktionseinrichtung für die Herstellung von Produkten oder Teilen geteilt durch die Menge der Fertigerzeugnisse oder der Fertigteile. Anlage Energie-effizienz Das Unternehmen erzielt eine kontinuierliche (d. h. jährliche) Verbesserung der Umweltleistung, die sich in einer Verbesserung mindestens der folgenden Indikatoren niederschlägt: — Energieverbrauch pro hergestelltes Produkt — Ressourceneffizienz — Verbrauch von Metallbearbeitungsflüssigkeiten pro hergestelltes Produkt 3.1.3, 3.3.3, 3.3.4, 3.3.7 Für einzelne relevante Maschinen: Energieverbrauch während des Stillstands: Gesamtenergieverbrauch pro Maschine während des Stillstands kWh/Stunde Hersteller von Metallerzeugnissen Energiemenge, die von den Maschinen während des Stillstands pro Stunde verbraucht wird Anlage Energie-effizienz Alle Metallbearbeitungsmaschinen verfügen entweder über einen grünen Standby-Betriebsmodus oder sind mit einer Kennzeichnung versehen, aus der hervorgeht, wann sie manuell ausgeschaltet werden sollten 3.3.4 Rückgewonnenes Öl l Öl/Jahr Hersteller von Metallerzeugnissen Menge des aus den Herstellungsverfahren rückgewonnenen Schneidöls pro Jahr Anlage Material-effizienz Dreh- und Schleifspäne weisen einen Öl-/Feuchtigkeitsgehalt von weniger als 2 % bzw. 8 % auf 3.3.5 Für das Schmiedeverfahren benötigte Gesamtenergie kWh/kg Fertigerzeugnis oder Fertigteil Hersteller von Metallerzeugnissen Für das Schmiedeverfahren benötigte Gesamtenergie geteilt durch die Menge der Fertigerzeugnisse oder Fertigteile Anlage Material-effizienz Das Unternehmen erzielt eine kontinuierliche (d. h. jährliche) Verbesserung der Umweltleistung, die sich in einer Verbesserung mindestens der folgenden Indikatoren niederschlägt: — Energieverbrauch pro hergestelltes Produkt — Ressourceneffizienz — Verbrauch von Metallbearbeitungsflüssigkeiten pro hergestelltes Produkt 3.3.6 Energieverbrauch für Lackierarbeiten kWh/m2 der beschichteten/lackierten Fläche Hersteller von Metall-erzeugnissen Energieverbrauch für das Lackieren der Produkte/Teile geteilt durch die Oberfläche der beschichteten oder lackierten hergestellten Produkte oder Teile. Standort Energieeffizienz Das Unternehmen erzielt eine kontinuierliche (d. h. jährliche) Verbesserung der Umweltleistung, die sich in einer Verbesserung mindestens der folgenden Indikatoren niederschlägt: — Energieverbrauch pro hergestelltes Produkt — Ressourceneffizienz — Verbrauch von Metallbearbeitungsflüssigkeiten pro hergestelltes Produkt 3.3.8 (1)  Der Wissenschafts- und Politikbericht kann über folgende JRC-Website abgerufen werden: https://susproc.jrc.ec.europa.eu/activities/emas/fab_metal_prod.html. Die im vorliegenden branchenspezifischen Referenzdokument enthaltenen Schlussfolgerungen zu bewährten Umweltmanagementpraktiken und deren Anwendbarkeit, zu ermittelten branchenspezifischen Indikatoren für die Umweltleistung und zu Leistungsrichtwerten beruhen auf den im Wissenschafts- und Politikbericht dokumentierten Feststellungen. Alle Hintergrundinformationen und technischen Einzelheiten finden sich ebenfalls in diesem Bericht. (2)  Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates vom 29. Juni 1993 über die freiwillige Beteiligung gewerblicher Unternehmen an einem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (ABl. L 168 vom 10.7.1993, S. 1). (3)  Verordnung (EG) Nr. 761/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. März 2001 über die freiwillige Beteiligung von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (EMAS) (ABl. L 114 vom 24.4.2001, S. 1). (4)  Gemäß Anhang IV Abschnitt B Buchstabe f der EMAS-Verordnung muss die Umwelterklärung Folgendes enthalten: „Zusammenfassung der verfügbaren Daten über die Umweltleistung bezogen auf ihre bedeutenden Umweltauswirkungen. Die Berichterstattung bezieht sowohl die Kernindikatoren für die Umweltleistung als auch die spezifischen Indikatoren für die Umweltleistung gemäß Abschnitt C ein. Bei bestehenden Umweltzielsetzungen und -einzelzielen sind die entsprechenden Daten zu übermitteln.“ Anhang IV Abschnitt C Nummer 3 lautet „Jede Organisation erstattet zudem alljährlich Bericht über ihre Leistung in Bezug auf die bedeutenden direkten und indirekten Umweltaspekte und -auswirkungen, die sich auf ihre Kerntätigkeiten beziehen, messbar und nachprüfbar sind und nicht bereits durch die Kernindikatoren abgedeckt sind. Soweit verfügbar, berücksichtigt die Organisation branchenspezifische Referenzdokumente gemäß Artikel 46, um die Ermittlung einschlägiger branchenspezifischer Indikatoren zu erleichtern.“ (5)  Eine ausführliche Beschreibung jeder bewährten Praxis mit praktischen Empfehlungen für deren Anwendung ist im „Bericht über bewährte Praktiken“ der JRC zu finden, der online veröffentlicht wird unter: http://susproc.jrc.ec.europa.eu/activities/emas/documents/BEMP_FabMetProd_BackgroundReport.pdf. Organisationen, die mehr über die in diesem Referenzdokument beschriebenen bewährten Praktiken erfahren möchten, sollten diesen Bericht konsultieren. (6)  Verordnung (EG) Nr. 1893/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Dezember 2006 zur Aufstellung der statistischen Systematik der Wirtschaftszweige NACE Revision 2 und zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 3037/90 des Rates sowie einiger Verordnungen der EG über bestimmte Bereiche der Statistik (ABl. L 393 vom 30.12.2006, S. 1). HINWEIS: NACE steht für Nomenclature statistique des Activités économiques dans la Communauté Européenne (Statistische Systematik der Wirtschaftszweige in der Europäischen Gemeinschaft). (*)  Nur kleinere Betriebsvorgänge (deutlich unter den Schwellenwerten der Richtlinie über Industrieemissionen mit wesentlich unterschiedlichen Herstellungsverfahren, z. B. viel mehr manuelle als automatisierte Prozesse). (**)  Diese Tätigkeiten werden insofern erfasst, als die betroffenen Waren hauptsächlich aus Metall bestehen. (7)  Informationen zu den Referenzdokumenten über die besten verfügbaren Techniken (BVT-Merkblätter) sind abrufbar unter: https://eippcb.jrc.ec.europa.eu/index.html. (8)  Die Arbeitsleistung (in den Indikatoren ausgedrückt als kg Fertigerzeugnis oder Fertigteil) kann auf unterschiedliche Weise ausgedrückt werden: Anzahl der Teile, kg der Produkte usw., je nach Art der Produkte und ihrer Homogenität/Heterogenität. Die Unternehmen können geeignete Parameter wählen, um die Arbeitsleistung auszudrücken. (9)  Unternehmen, die Abfallmaterialien für Energiezwecke verwenden, d. h. Wärmeerzeugung durch andere Unternehmen, müssen über geeignete und wirksame Systeme zur Emissionsbehandlung verfügen, um die Luftverschmutzung zu vermeiden. (10)  Alle bestehenden BVT-Merkblätter können unter folgendem Link abgerufen werden: http://eippcb.jrc.ec.europa.eu/reference/ (11)  Richtlinie 2010/75/EU des Europäischen Parlaments und des Rates über Industrieemissionen: https://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2010:334:0017:0119:de:PDF. (12)  Zum Beispiel Rückgewinnung von Heizenergie für die Gebäudeheizung mit Wärmetauschern. (13)   Der Luftleckindex (Air Leakage Index) wird berechnet, wenn alle Luftverbraucher abgeschaltet sind. Er errechnet sich für jeden einzelnen Kompressor als die Summe seiner Betriebszeit multipliziert mit der Kapazität des jeweiligen Kompressors, dividiert durch die Gesamt-Standby-Zeit und die Gesamtleistung des Kompressors in der Anlage. (14)  Die EMAS-Kernindikatoren sind in Anhang IV der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 (Abschnitt C Nummer 2) aufgeführt. (15)  Die Zahlen beziehen sich auf die Abschnitte in diesem Dokument.

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.