31975D0460

75/460/EWG: Beschluß des Rates vom 22. Juli 1975 zur Festlegung von gemeinsamen Forschungsprogrammen und von Programmen zur Koordinierung der Forschungen in den Bereichen Tierleukosen, Tierzuchtabfälle, Rindfleischerzeugung und Erzeugung von pflanzlichem Eiweiß

Amtsblatt Nr. L 199 vom 30/07/1975 S. 0037 - 0042
Finnische Sonderausgabe: Kapitel 3 Band 6 S. 0133
Griechische Sonderausgabe: Kapitel 03 Band 33 S. 0064
Schwedische Sonderausgabe: Kapitel 3 Band 6 S. 0133


BESCHLUSS DES RATES vom 22. Juli 1975 zur Festlegung von gemeinsamen Forschungsprogrammen und von Programmen zur Koordinierung der Forschungen in den Bereichen Tierleukosen, Tierzuchtabfälle, Rindfleischerzeugung und Erzeugung von pflanzlichem Eiweiß (75/460/EWG)

DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf Artikel 43,

auf Vorschlag der Kommission,

nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments (1),

in Erwägung nachstehender Gründe:

Die Verordnung (EWG) Nr. 1728/74 des Rates vom 27. Juni 1974 über die Koordinierung der Agrarforschung (2) sieht die Koordinierung einzelstaatlicher Forschungsmaßnahmen auf Gemeinschaftsebene vor, um zur Verwirklichung der Ziele der gemeinsamen Argrarpolitik beizutragen.

Nach Artikel 5 der vorgenannten Verordnung beschließt der Rat spezifische Maßnahmen zur Koordinierung von Forschungstätigkeiten, die eine rationelle Einsetzung der Mittel, eine wirksame Verwertung der Ergebnisse und eine den Zielen der gemeinsamen Agrarpolitik entsprechende Ausrichtung ermöglichen, sowie die Durchführung gemeinsamer Vorhaben zur Intensivierung oder Ergänzung der Bemühungen in den Mitgliedstaaten in Bereichen, die für die Gemeinschaft von besonderer Bedeutung sind.

Fortschritte in der Viehseuchenforschung leisten einen direkten Beitrag zur Verbesserung der Produktivität der landwirtschaftlichen Betriebe und beseitigen die Haupthindernisse für die Angleichung der Rechtsvorschriften sowie für den innergemeinschaftlichen Handel und den Aussenhandel mit Tieren und tierischen Erzeugnissen. Das Fehlen einer Differenzialdiagnose der Marekschen Gefluegellähmung und der Gefluegelleukosen und die mangelnde Kenntnis der Widerstandsmechanismen gegen diese Krankheiten bedeuten ernste Gefahren für die Gefluegelzucht. Das Fehlen einer zuverlässigen Methode für die Diagnose der Rinderleukosen behindert den freien Verkehr von lebenden Tieren.

Auf Grund der Tendenzen zur Spezialisierung und Intensivierung der tierischen Erzeugung sind grosse Betriebe mit intensiver Aufzucht entstanden, die häufig über kein Weideland verfügen. Durch die Beseitigung des Abfalls dieser Viehbestände entstehen insbesondere in den häufigen Fällen, wo diese Betriebe in der Nähe von Wohnzentren liegen, erhebliche Probleme in bezug auf die Umweltverschmutzung. Überdies können diese Tierzuchtabfälle wertvoller Dünger sein. Die Landwirte verwenden gewöhnlich Mineraldünger, die teuer sind und deren Verfügbarkeit auf lange Sicht nicht gewährleistet ist. Die intensive Verwendung dieser Düngemittel bedeutet ebenfalls eine Verschmutzungsgefahr.

Ein grosser Teil des landwirtschaftlichen Einkommens in der Gemeinschaft beruht auf der Rindfleischerzeugung. Die Rentabilität intensiver Rindfleischerzeugung ist jedoch unabhängig von den Strukturproblemen unzufriedenstellend. Die erforderliche Steigerung der Produktivität kann nicht durch Preiserhöhungen erreicht werden. Daher müssen sowohl bei den Zuchtmethoden als auch bei der Fleischqualität und der Fleischquantität pro Tier Verbesserungen erzielt werden. Im Bereich der Rindfleischerzeugung dauert es gewöhnlich länger, bis Fortschritte in der Forschung erzielt werden, und deren Anwendung ist schwieriger und weniger direkt.

Die Gemeinschaft steht in bezug auf Eiweiß für die Viehfütterung vor einer ernsten Versorgungslücke. Gleichzeitig wächst die Bedeutung der Eiweißkosten für den Selbstkostenpreis der tierischen Erzeugnisse. Folglich ist es unerläßlich, die Eiweißherstellung in der Gemeinschaft zu steigern. Ein bedeutsamer Beitrag kann durch die Verbesserung des Eiweissertrags der in der Gemeinschaft bereits angebauten Kulturen erreicht werden. Daneben ist die Einführung neuer eiweißreicher Arten und Sorten zu prüfen. Gleichzeitig müssen Forschungen auf dem Gebiet der Verwendung von Eiweißstoffen für die Viehfütterung angestellt werden.

Der finanzielle Beitrag der Gemeinschaft ist vom Rat zu beschließen -

BESCHLIESST:

Artikel 1

(1) Es werden in den Bereichen Tierleukosen und Tierzuchtabfälle die gemeinsamen (1)ABl. Nr. C 157 vom 14.7.1975, S. 10. (2)ABl. Nr. L 182 vom 5.7.1974, S. 1. Forschungsprogramme und die Programme zur Koordinierung der Forschungen und in den Bereichen Rindfleischerzeugung und Erzeugung von pflanzlichem Eiweiß die gemeinsamen Forschungsprogramme festgelegt, die jeweils im Anhang beschrieben sind.

(2) Die Programme beginnen 1975.

Artikel 2

Die Durchführungsvorschriften zu diesem Beschluß, insbesondere die innerhalb eines gemeinsamen Programms einzuhaltenden wissenschaftlichen Prioritäten, die Kriterien für die Auswahl der Forschungszentren und -institute, die zur Beteiligung an den spezifischen Maßnahmen aufgefordert werden, und die Ausrichtung eines Programms während seiner Durchführung werden nach dem Verfahren des Artikels 8 der Verordnung (EWG) Nr. 1728/74 festgelegt.

Artikel 3

Die Kommission gewährleistet die Durchführung der Koordinierungsprogramme für Tierleukosen und Tierzuchtabfälle insbesondere durch die Veranstaltung von Seminaren, Kolloquien, Studienreisen, Forscheraustausch und wissenschaftlichen Arbeitstagungen sowie durch die Sammlung, Analyse und Veröffentlichung der Ergebnisse.

Artikel 4

Nach Abschluß der Programme und spätestens am 31. Juli 1977 legt die Kommission dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht über die Ergebnisse der im Rahmen dieses Beschlusses durchgeführten Forschungsprogramme und die Verwendung der diesen Aktionen nach Artikel 5 zugewiesenen Mittel vor.

Artikel 5

Die finanzielle Beteiligung der Gemeinschaft an der Durchführung der in Artikel 1 bestimmten Programme beläuft sich auf folgende Beträge:

>PIC FILE= "T9000615">

Geschehen zu Brüssel am 22. Juli 1975.

Im Namen des Rates

Der Präsident

G. MARCORA

ANHANG WISSENSCHAFTLICHER INHALT DER PROGRAMME

I. TIERLEUKOSEN

Gefluegelleukosen und Mareksche Gefluegellähmung

a) Programm zur Koordinierung von Forschungen über die Differentialdiagnose der Marekschen Gefluegellähmung und der Gefluegelleukosen - Aufstellung gemeinsamer Kriterien für die Differentialdiagnose der Marekschen Gefluegellähmung und der Gefluegelleukosen durch regelmässige Kontakte zwischen Forschern in den Mitgliedstaaten unter Leitung der Kommission.

b) Gemeinsames Forschungsprogramm über den Abwehrmechanismus gegen die Mareksche Gefluegellähmung im Hinblick auf eine verbesserte Wirksamkeit der Impfung und die Entwicklung neuer Methoden zur Bekämpfung der Krankheit - Art des Widerstands

Impfwiderstandsuntersuchung von Nichterfolgen bei Impfung, genetischer Widerstand - Vererbung des Widerstands, Impfung zur Untersuchung des genetischen Widerstands und der Anfälligkeit gegen die Mareksche Gefluegellähmung.

- Ausbildung des Widerstands

Strukturelle Virusantigene und mit dem Virus der Marekschen Gefluegellähmung sowie mit den herpesnahen Viren verbundene Antigene.

- Abwehrmechanismen - Antikörper: - die Rolle der Antikörper im genetischen Widerstand;

- die Rolle der humoralen Antikörper bei der Impfimmunität;

- von der Zelle übertragene Antikörper und Immunität;

- von der Zelle übertragene Immunität und Rolle der Makrophagen ; ihre Rolle als spezifische Überträger des Impf- und genetischen Widerstands;

- Interferon;

- Widerstand "angeschossener" Zellen gegen Mutation : Einfluß bösartiger Veränderungen von Lymphzellen auf die "mutierten" Eigenschaften;

- natürliche Hormone - Streßwirkungen.

Rinderleukose

a) Programm zur Koordinierung von Forschungen über die Verbesserung der Diagnose der Rinderleukose, um mittels eines einfachen, sicheren und vereinheitlichten Tests für eine Frühdiagnose und durch Förderung von Epidemieuntersuchungen die Bekämpfungsmaßnahmen zu verbessern: - Entwicklung spezifischer Methoden für die Frühdiagnose der Rinderleukose einschließlich Untersuchungen über die Anwendung der Immunodiffusionsverfahren der Immunofluoreszens und der Verfahren der Radio-Immunologie.

- Unterscheidung zwischen enzootischen und anderen Arten der Rinderleukose einschließlich Gewebeuntersuchungen von Geschwulsten.

- Elektrophoretische Zelluntersuchungen im Hinblick auf die Unterscheidung zwischen Zellen von chronischen und akuten Rinderleukosen.

Ziel dieser Untersuchungen ist: - die Vereinheitlichung der Gewebefärbungsmethoden;

- die Ermittlung der Wechselbeziehung zwischen den serologischen Ergebnissen und den verschiedenen Gewebeerkrankungsformen der Krankheit.

b) Gemeinsames Forschungsprogramm über virologische und ursachenerforschende Aspekte zur Festsetzung und Untersuchung des Erregers der Rinderleukose - Laboratoriumsmethoden - Vervollkommung der Methoden für eine umfangreiche Zucht und Quantitätsbestimmung der Viruspartikel des C-Typs.

- Arbeit an Zellinien und Kulturen ; Übertragung im Nährboden ; Titrierverfahren der Viren.

- Untersuchung der biochemischen, der biophysikalischen und der Antigeneigenschaften des Viruspartikels des C-Typs und seine Rolle bei der Ursachenerforschung der Leukose, einschließlich verschiedener Reinigungsverfahren ; Eigenschaften der "umgekehrten Transkriptase" ; Eigenschaften von 60 bis 70 S RNA und von Eiweißstoffen des Viruspartikels des C-Typs ; Kreuzung ; Versuche, die Krankheit mit gereinigten Viruspartikeln des C-Typs zu induzieren.

- Vererbung und Krankheitsentstehung der Rinderleukose und ihre Übertragung - Untersuchungen "verschleierter" Übertragung

Nachforschungen, um festzustellen, ob eine latente Periode besteht (keine Symptome, aber Virus vorhanden) und wie dieses Stadium entsteht und sich ändert ; Untersuchungen der Entwicklung der. Leukose einschließlich der Rolle der Viruspartikel des C-Typs ; Übertragung durch Eizellen und Samen.

- Versuche, die Ansteckungsfähigkeit des ätiologischen Erregers, zum Beispiel durch Übertragungen zellfreier und zellenthaltender Leukosestoffe auf neugeborene Kälber, zu steigern, um die Inkubationszeit abzukürzen, den Virus in dem Wirtstier zu konzentrieren und die Rolle des Erregers zu untersuchen ; Versuche, den Übergang von der hämatologischen zur Geschwulstphase zu erleichtern ; Übertragung, verbunden mit Behandlung durch Bestrahlung und Medikamente, die die Immunität unterdrücken.

- Übertragung der Rinderleukose auf andere Tierarten.

II. ABWÄSSER BEI INTENSIVER TIERHALTUNG

a) Programm zur Koordinierung von Forschungen zur Aufstellung von in der ganzen Gemeinschaft anwendbaren Methoden für die Analyse der Abfälle bei intensiver Tierhaltung und zur Erzielung von den örtlichen Gegebenheiten angepassten Lösungen - Vergleich von Analysemethoden;

- Bekämpfung von Gerüchen und Krankheitskeimen durch chemische Behandlung in den Vorratsbehältern;

- Bekämpfung der Gerüche im Viehunterstand;

- Verwendung der Tierzuchtabfälle für andere als landwirtschaftliche Zwecke.

b) Gemeinsames Programm zur Intensivierung und Ergänzung der Forschung für den Einsatz von Tierzuchtabfällen durch Ausstreuen - Erzeugung und Lagerung von Gülle einschließlich Beseitigung von Krankheitskeimen, Senkung des Stickstoffgehalts und des Bedarfs an biologischem Sauerstoff ; Untersuchung der chemischen Komponenten der Gerüche und Belüftung der Lagerbehälter zur Beseitigung der Gerüche.

- Auswirkungen der physikalischen, chemischen und mikro-biologischen Merkmale von Gülle insbesondere sein Gehalt an Düngeelementen, organischen Stoffen und Verschmutzungserregern auf : Ertrag und Qualität der Ernte ; Bodenbeschaffenheit ; Pflanzen- und Tierwelt auf diesem Boden ; Wasserqualität im Verhältnis zur Bodenart, Güllemenge, Behandlung der Gülle, Düngesaison, Klima, Ernte, Methode der Ausstreuung;

- Gehalt an Verschmutzungserregern

Wirkung der Verschmutzungserreger unter besonderer Berücksichtigung von Krankheitskeimen und Ungeziefer, Schwermetallen, besonders Kupfer, Antibiotika, antiseptischen und Reinigungsmitteln.

- Aufstellung eines mathematischen Modells : die Eingabe enthält die Hauptfaktoren wie Merkmale der Gülle, Bodenart, Klimafaktoren und Ernten, um Angaben über die ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Entscheidungen zu erhalten, die auf lokaler Ebene getroffen werden.

III. RINDFLEISCHERZEUGUNG

Gemeinsames Forschungsprogramm zur Verbesserung der Rinderzucht, Verbesserung der Produktion und Steigerung der Fleischqualität und -quantität 1. Erzielung einer grösseren Zahl lebensfähiger Kälber durch: - bessere Überwachung der Fortpflanzung durch: - Verkürzung des Geburtenabstands;

- Brunstabstimmung;

- Geschlechtsbestimmung;

- Superovulation und Eiübertragung

- und Erwägung der praktischen Aspekte dieser Methoden in bezug auf die Verbesserung des Viehbestands und die Steigerung der Rindfleischerzeugung.

- Senkung der durch perinatale Darminfektionen, Stoffwechselkrankheiten und Atemnot bedingten Kälbersterblichkeit während und nach der Geburt.

- Frühzucht und Schlachtung der Färsen nach einmaligem Kalben durch Vorverlegung der Trächtigkeit und herbeigeführtes Kalben, ohne die Lebensfähigkeit der Kälber und die Qualität der Tierkörper und des Fleisches zu beeinträchtigen, und unter Berücksichtigung der Schwierigkeiten der ernährungstechnischen und endokronologischen Überwachung von Wachstum, Brunst, Abkalben und Säugen im Hinblick auf die tatsächliche Anwendung der Forschungsergebnisse in diesem Bereich.

2. Die Verbesserung der Fleischqualität und Steigerung des Tierkörpergewichts - dank eines besseren Verständnisses der genetischen, physiologischen und ernährungsmässigen Faktoren, die die Körperentwicklung beeinflussen - durch: - Verwendung von Bullen für höhere Schlachtgewichte;

- Untersuchung des Verhaltens der Rinder;

- Verbesserung des Ernährungsnutzwerts der Rinderzucht;

- Untersuchung der ernährungstechnischen und physiologischen Faktoren, die Wachstum und Entwicklung der Rinder beeinflussen und Berücksichtigung der praktischen Anwendung der Forschungsergebnisse;

- Vereinheitlichung der Kriterien für Schlachtung und Tierkörperbewertungen sowie Verbesserung der Untersuchung der Qualität des Tierkörpers und des Fleisches in bezug auf Versuchspläne für ernährungstechnische und genetische Versuche;

- die Verbesserung der Verwertung des Schlachtkörpers durch technologische Mittel, d.h. Forschungen über Einfluß von Schinden, Verpacken und Zerlegen auf die Fleischqualität.

3. Erzielung eines besseren Verständnisses - insbesondere durch koordinierende Programme und vergleichende Studien über Auswahlkriterien - der Eignung der wichtigsten europäischen Rassen für sich allein oder für die Kreuzung mit Schwarzscheckigen auf Grund von Fruchtbarkeit, frühe sexuelle Reife, leichtes Abkalben, genetischen Widerstand gegen perinatale Krankheiten, Eignung zum Austragen, Grösse, Futterverwertung, Merkmale von Tierkörper- und Fleischqualität mit Hilfe der Untersuchung von Blutgruppen und genetischen Bestimmungsmitteln und zum Zwecke der Auswahl für hochwertiges Fleisch.

Die Forschung muß die volkswirtschaftliche Bedeutung der Rindfleischerzeugung unter Berücksichtigung biologischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte im Hinblick auf ein besseres Gleichgewicht zwischen Milch- und Rindfleischherstellung in der Gemeinschaft berücksichtigen.

IV. PFLANZLICHES EIWEISS

Gemeinsames Forschungsprogramm für die qualitative und quantitative Verbesserung von pflanzlichem Eiweiß - Methoden und Verfahren für die Eiweissanalyse und -bewertung: - Automatisierung der Analysen;

- Wirkung der Polyphenole auf die Energiebilanz und die Verdaulichkeit von Stickstoff;

- Verhältnis zwischen der Verdaulichkeit von Eiweißstoffen im lebenden Tier einerseits und der physikalischen Löslichkeit und Lösungsfähigkeit durch verschiedene Enzyme andererseits.

- Verbesserung der Pflanzen mit hohem Eiweißgehalt:

Forschung im Bereich von Genetik und Auswahl - Futtergräser und -hülsenfrüchte: - die Rolle der stickstoffbindenden Bakterien,

- Methoden zur Verbesserung von Rotklee und Luzernen,

- Wirkung der Düngung,

- Möglichkeit der Auswahl von Futtergräsern nach ihrem Eiweißgehalt,

- Erzeugung von Futtergras mit hohem Eiweißgehalt.

- Hülsenfrüchte: - die Rolle der stickstoffbindenden Bakterien,

- die Untersuchung der Eiweißstoffe verschiedener Arten,

- Erbsenverbesserung,

- Methodologie der Ertragsauswahl,

- Anpassung neuer Anbauarten an europäische Verhältnisse.

- Untersuchung der Verwertung vorhandener europäischen Arten mit hohem Gehalt an pflanzlichem Eiweiß.

- Getreideverbesserung: - Eiweißsynthese im Getreide, Wege und Steuerung, genetische Veränderlichkeit und ihre Auswirkungen;

- Möglichkeiten und Methoden der genetischen Verbesserung in selbstbefruchtenden Getreidearten (Weichweizen, Gerste): - Auswahl innerhalb von grossen Sammlungen,

- Kreuzungen,

- Verwendung von Mutationen,

- Untersuchung von Auswahlmaßstäben;

- genetische Eigenschaften von Mais, insbesondere: - Methoden für die Verwendung der Gene von Floury 2 und Opaque 2,

- Erforschung modifizierender Stoffe,

- Untersuchung der Beziehung zwischen hohem Eiweißgehalt, der Qualität der betreffenden Eiweißstoffe und Saatgutertrag.