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+++ VW-SKANDAL+++

Unter VW-SKANDAL auch Abgasskandal versteht man allgemein eine von der Volkswagen AG begangene Fahrzeugmanipulation zur Umgehung amerikanischer Abgasnormen.

Laut der Volkswagen AG ist die beim VW-SKANDAL verwendete Software in weltweit etwa elf Millionen Fahrzeugen mit der Motorenreihe VW EA189 im Einsatz. Der VW-SKANDAL wurde von der US-Umweltbehörde ins rollen gebracht, die nachgewiesen hat, dass bei den vom VW-Skandal betroffenen Fahrzeugen.

Der VW-SKANDAL ist längst zu einer internationalen Affäre angewachsen, die einige Experten bereits Zweifel äußern lässt, ob VW in der Lange sein wird, den VW-SKANDAL finanziell zu bewältigen.

Nach neusten Meldungen im VW-SKANDAL soll nunmehr auch noch eine Rückzahlung der Abwrackprämie drohen.

Rechte der Autokäufer beim VW-SKANDAL

Die Käufer von PKW des Volkswagenkonzerns sind derzeit sehr beunruhigt, was mit ihrem VW, Audi, Seat oder Skoda PKW künftig passiert. VW hat angekündigt, die betroffenen PKW in die Werkstätten zurückzurufen und ein Software-Update vorzunehmen. Ob damit die Probleme behoben werden, ist bis heute nicht bekannt.

Die Rechtsanwaltskanzlei STEINWACHS mit umfangreichster Erfahrung im Schadensersatzrecht vertritt bereits zahlreiche Käufer der vom VW-SKANDAL betroffenen Modelle.

Behebt ein Software-Update den Mangel des Fahrzeugs?

Es ist zweifelhaft, dass das derzeit im Gespräch befindliche „Update“ (tatsächlich kann man wohl eher von Beseitigung der Täuschung sprechen), zu einem mangelfreien Kfz führt.

Wer eines der vom VW_SKANDAL betroffenen VW-, Audi-, Seat- und Skodamodelle erworben hat, muss mit einem erheblichen Wertminderungsschaden rechnen, der gegen VW und unter Umständen sogar gegen die persönlich Verantwortlichen des VW-SKANDALS geltend zu machen ist.

Welche Modelle sind betroffen?

Folgenden Modelle mit dem Dieselmotor EA 189 sind betroffen:

Volkswagen: Baujahre 2008 – 2014 der Modelle VW Caddy, VW Eos, VW Golf VI, VW Jetta,VW Passat VII, VW Polo, VW Scirocco, VW Sharan,VW Tiguan I,VW Transporter TDI

Audi: Baujahre 2009 – 2014 der Modelle Audi A1, Audi A3, Audi A4, Audi A6, Audi Q3, Audi Q5, Audi TT

Skoda: Baujahre 2009 – 2013 der Modelle Fabia, Octavia, Roomster, Superb

Welche Rechte haben Auto-Käufer?

Fest steht: Der VW-Konzern hat die Käufer von VW-, Audi-, Seat-, und Skodamodellen betrogen, indem eine Software aufgespielt wurde, die zur Manipulation der Abgaswerte führt.

Gegenüber Händlern kann zunächst der Anspruch auf Nachbesserung geltend gemacht werden. Da das Fahrzeug jedoch nach Auffassung der STEINWACHS Rechtsanwaltskanzlei mangelbehaftet bleibt, kann auch bei Nachbesserung der Rücktritt vom Kaufvertrag erklärt werden. Dies bedeutet, dass die Kunden das Fahrzeug zurückgeben können und ihr Geld zurückerhalten.

Da die Nachbessrung im VW-SKANDAL wohl nicht gelingen kann, kann ein Käufer wahlweise auch den Kaufpreis mindern (§ 441 BGB).

Bestätigt sich der Verdacht der arglistigen Täuschung, kann unter Umständen auch eine Rückabwicklung des Kaufs durch eine mögliche Anfechtung wegen arglistiger Täuschung erreicht werden.

Verbrauchern, die ein von dem VW-SKANDAL betroffenes Fahrzeug erworben haben, haben ein Recht auf Nachlieferung. Die Autobesitzer können also die Lieferung eines Neuwagens ohne manipulierte Software einfordern!

Gegenüber dem VW-Konzern bestehen ebenfalls Schadensersatzansprüche, die darauf gerichtet sind, den Rücktritt vom Vertrag zu erzwingen.

Wann muss ich als Kfz-Käufer im VW-SKANDAL handeln?

Es gibt keine spezielle Frist zur Anzeige eines Mangels. Wichtig ist aber, dass es möglichst bald passiert, nachdem er bemerkt wurde. Außerdem verjähren die Gewährleistungsrechte aus dem Kaufvertrag grundsätzlich nach zwei Jahren (§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB). Bei einem Gebrauchtwagen verjähren sie in der Regel schon nach einem Jahr.

Die Autobesitzer sollten daher nicht zögern und umgehend rechtliche Hilfe in Anspruch nehmen, bevor ihre Ansprüche endgültig verloren sind.

Wegen der von VW versprochenen Nachbesserungsaktion sind sich zahlreiche Autokäufer unsicher, ob sie deswegen noch abwarten sollen. Einerseits wird sich erst nach dem Ende der Nachbesserung zeigen, ob bzw. mit welchen Folgen der Makel der EA 189-Motoren behoben werden kann. Andererseits laufen die Fristen verschiedener Käuferrechte (Gewährleistungsrechte, Garantien) während dessen weiter und in vielen Fällen auch ab. Mit anderen Worten: Die Zeit arbeitet für VW – und gegen die geschädigten Käufer. Unseres Erachtens sollten Käufer jetzt ihre Rechte wahren.

Ist mein PKW vom VW-Skandal betroffen?

Volkswagen: www.volkswagen.de/info

Audi: www.audi.de/de/brand/de/neuwagen/layer/serviceaktion.html

Skoda : www.skoda-auto.de/mini-apps/kundeninformation/

Seat: www.seat.de/ueber-seat/dieselmotoren/fin-nummer.html

Vorsicht bei der Verwendung von den sogenannten Musterschreiben! Diese vermitteln fälschlich den Eindruck, dass Sie geeignet sind Ihre Rechte abzusichern. Profitieren wird davon allein VW!

Rechte der Aktionäre beim VW-SKANDAL

Welche Rechte haben Anleger?

Selbstredend sind auch die Aktionäre Opfer im VW-SKANDAL und damit Anspruchsberechtige im VW-SKANDALVW hat seine Pflichten aus dem Wertpapierhandelsgesetz verletzt. Nach § 15 des Gesetzes über den Wertpapierhandel (WpHG) muss ein Emittent von Aktien (hier die VW AG) alle Informationen unverzüglich veröffentlichen, soweit sie ihn betreffen und kursrelevant sind. Auch wenn nach der Rechtsprechung des BGH der § 15 WpHG a. F. kein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB war, BVerfG, Beschluss vom 24.09.2002 – 2 BvR 742/02, so stellt doch eine langwierige unterlassene Information der Öffentlichkeit eine sittenwidrige Schädigung dar, siehe auch BGH vom 19.07.2004 – II ZR 217/03.Ob die Rechtsprechung den § 15 WpHG nF zukünftig als Schutzgesetz einordnet, kann nicht abgeschätzt werden. Die Vorschriften der §§ 31 WpHG sind in ihrer neuen Fassung keine Schutzgesetze.Ein weiterer Schadensersatzanspruch kann sich aus § 37 WpHGergeben. Hier muss der Nachweis gelingen, dass die Unterlassung der Information der Öffentlichkeit auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht.

Nach Auffassung der Rechtsanwaltskanzlei STEINWACHS kommt dem durch die Täuschung beim Verkauf der Aktie, der Käufer darf davon ausgehen, dass der Konzern dessen Aktie er erwirbt, keine unlauteren  Machenschaften nachgeht. Den Aktionären, die ihre VW Aktien nach dem Beginn der Manipulationen erworben haben, stehen daher wegen falscher bzw. unterlassener Kapitalmarktinformationen Schadensersatzansprüche zu.

Wann sollte ich meine Rechte geltend machen?

Hier gibt es keine zwei Meinungen! SOFORT!

Der erste deutsche Anleger hat bereits Klage beim Landgericht Braunschweig eingereicht. Er macht einen wirtschaftlichen Schaden aus dem Kauf von VW-Vorzugsaktion in Höhe von 20.000 Euro geltend, die er ein paar Monate vor dem Skandal gekauft hatte.

Auch die Spezialisten der Rechtsanwaltskanzlei STEINWACHS haben bereits die entspreche Klagen in Arbeit entworfen. Von den Anbietern vermeintlich günstiger Musterprozesse oder Sammelklagen (in Deutschland nicht einmal existent) raten wir ab.

Vorsicht bei der Verwendung von den sogenannten Musterschreiben! Diese vermitteln fälschlich den Eindruck, dass Sie geeignet sind Ihre Rechte abzusichern. Profitieren wird davon allein VW!

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